dass auch die Verkehrsträger Bus und Schiff entsprechend eingebunden werden. Eine Einigung zwischen Parlament und Rat gestaltet sich nicht leicht, da einige EU-Mitgliedsstaaten kleinere und mittlere Unternehmen mit zu viel Bürokratieaufwand und Vorschriften konfrontiert sehen und damit eine Gefährdung des Subsidiaritätsprinzips (insbesondere im Nahverkehr) befürchten. Auf Vorschlag der Fraktion der Grünen/EFA hat sich der Verkehrsausschuss des Europaparlaments mit der Forderung durchgesetzt, den barrierefreien Zugang für Fahrgäste mit Behinderung zu Bussen und (Binnen-)Schiffen in den entsprechenden Verordnungen festzuschreiben. Zudem sollen EU-Mitgliedstaaten unabhängige Schlichtungsstellen für die Lösung von Konflikten zwischen Fahrgästen und Verkehrsunternehmen einrichten. Im Juli wird das Plenum des Parlaments über die beiden Berichte abstimmen.